KunstKultur | Künstler:innenMusik


Kultur ist all das, was Menschen selbst gestaltend hervorbringen. Oder wie Johann Wolfgang von Goethe einst pflegte zu sagen »Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen«. In diesem Sinne ein bunter Mix von cre-aktiven Einblicken in die Arbeit einiger weniger "Gestalter*innen" aus ganz unterschiedlichen Bereichen in der Musik.


Konstantin Weckers Plattenlabel „Sturm & Klang“, welches ursprünglich nur für eigene CDs gedacht war, ist mittlerweile auch zu einem Label für junge Liedermacher:innen geworden. So auch für Isa Jansen, deren im August 2021 selbst produziertes Album "Federkleid" cre-aktiv seinerzeit hier vorstellte. Seit Anfang November 2022 gibt es die Single-Auskopplung "In den Wolken" eines ersten Albums, welches im Frühjahr 2023 unter Konstantin Weckers Plattenlabel erscheinen wird.

Isa Jansen | © Fritz Lemke

Am Anfang steht immer ein Gedicht.

Die von der Ostsee stammende Sängerin Isa Jansen ist im Folkpop zu Hause. Auf ihre lyrische Grundlage baut sie Poparrangements und unternimmt gern instrumentale Ausflüge in den Jazz. Als Vorbild bewundert Isa Jansen Tracy Chapman für ihre warme und ehrliche Instrumentierung. Der Vergleich mit der britischen Band Dire Straits taucht ebenso auf. Direkt, unverstellt und mit viel Gefühl erzählt sie ihre Geschichten, lässt den Zuhörer in Emotionen und philosophische Fragen eintauchen, während die Hoffnung pointiert im Vordergrund steht.

Isa Jansen - eigentlich Isabell Jankowski - arbeitete zunächst in der Konzertveranstaltungsbranche und eröffnete eine eigene mobile Musikschule in Potsdam. Mit dem Stillstand, der mit der Pandemie einherging, gab es Zeit für die Musikwissenschaftlerin und privat ausgebildete Sängerin, sich ihrem Songwriting zu widmen. Bereits im Alter von 15 Jahren war sie mit einem eigenen Musikprojekt in ihrer Heimatstadt Rostock an der Küste unterwegs und hat die Leidenschaft für das Schreiben und Arrangieren seit dem nie verloren. Weiterführendes auf diesen Websites:

Website Isa Jansen || Isa Jansen bei Sturm & Klang | Spotify | YouTube | SoundCloud || Instagram | Facebook




Die Musikerin, promovierte Neuropsychologin und ehemalige pflegende Angehörige Dr. Sarah Anderl-Straub schreibt und performt seit ihrem 12. Lebensjahr Songs in englischer Sprache und tourte damit durch Deutschland. 2016 lernte sie Konstantin Wecker auf einem Liedermacherfestival kennen und war von seiner Poesie und seiner Art zu singen so begeistert, dass sie begann, seine Stücke zu studieren, nachzusingen und sich mit Komponieren vertraut zu machen. Sie schickte ihm ihre Aufnahmen zu, und er war von Sarahs Neuinterpretationen so angetan, dass er ihr vorschlug, ein ganzes Album mit seinen Liedern aufzunehmen. Inzwischen schreibt sie eigene Lieder, ausschließlich auf deutsch, und veröffentlicht diese über Weckers Plattenlabel. Seit 2019 treten die beiden öfters zusammen auf und singen gemeinsam.

Sarah Straub & Konstantin Wecker - Schwalben | Official Music Video

Im Kapitel VI des Buches von Karsten Thormaehlen "Young at Heart" schreibt Dr. Sarah Anderl-Straub einleitend etwas über die schönen Künste wie Malerei, Fotografie, Musik, Theater oder Poesie und davon, wie sich Menschen durch sie bewegt, berührt, beglückt oder auch bestürzt fühlen. In der Kapitelgeschichte "Über das Alter(n)" | Konstantin Wecker im Gespräch mit Dr. Sarah Anderl-Straub" auf sie aufmerksam geworden, sei ihr an dieser Stelle gestattet, sich über ihre eigene Website selbst vorzustellen.

Im gleichen Buch von Karsten Thormaehlen erzählt Monica Dörig die Geschichte eines Komponisten aus St. Gallen, der bei Tönen auch Farben wahrnimmt, ist ein so genannter Synästhetiker. Er vergleicht das Schreiben der Musiknoten mit Kalligrafie, mit meditativem Tun. Die filigranen Zeichen, streng strukturell aufgezeichnet, stehen im Dialog mit seinen archaisch überwältigenden Klanggebilden. Erfahren Sie mehr über "Anatomie des Klangs - überwältigende Musik von Alfons Karl Zwicker":




Nach der Pandemie lud erstmals wieder Nils Frahm zu einem Live-Konzert nach Berlin ein. Auch im Jahr 2022 begann er dort seine Welttournee "im eigenem Haus" - dem weltweit in seiner Art einmaligen Produktionskomplex für Musik und "das künstlerische Wort" im denkmalgeschützten Part des Funkhauses Berlin. Seit langem in diesem Teilbereich Dauermieter eines Studios begeisterte er gleich an mehreren Abenden hintereinander das Publikum ein paar Türen und Treppen weiter im größten Aufnahmestudio, im "Saal 1". Das Fazit des wohl Ältesten (95) inmitten vorrangig junger Menschen am ersten Konzertabend im September: "Ein phänomenales Konzert". Anstoß dafür, diesen Ausnahmekünstler erstmals auch auf dieser Website mit weiterführenden Weblinks vorzustellen.

Bildunterschrift: Weblink zum Album "Music For Animals"




März 2022 | Geiger aus aller Welt spielen für die Ukraine

Zu sehen sind ukrainische Geiger, die von Spitzengeigern aus der ganzen Welt harmonisch begleitet werden. Im Mittelpunkt der Spendenaktion steht dabei der Geiger Illia Bondarenko. Lesen Sie weiter auf der Seite des spontan ins Netz gestellte Video:




Song Around The World | Playing For Change | Video-Kanal

Egal, wer wir sind oder woher wir kommen: wir sind alle durch die Musik vereint.

Musikproduzent Mark Johnson und sein Team hatten einst eine Vision: Playing For Change. Diese Multimedia-Bewegung wurde geschaffen, um die Welt durch Musik zu inspirieren, zu verbinden und Frieden in die Welt zu bringen. Mark Johnson samt Team wollten Musiker, die sich bis dahin nie begegnet waren, zusammen musizieren lassen. Dafür reisten sie rund um den Globus. Sie waren u.a. in Amerika, Südafrika, Nepal, Israel, Italien, im Kongo, Russland und Indien. Vor Ort haben sie Straßenmusiker diverse Songs einsingen bzw. -spielen lassen. Das Besondere daran aber war, dass die Musiker lediglich auf Kopfhörer das hören konnten, was andere bereits anderswo gesungen oder auf Instrumenten gespielt haben. Schlussendlich wurde dann alles für die jeweilige Endversion zusammengeschnitten.

Das war lange vor Corona. Seit März 2020 wurde ähnliches aus traurigen Gründen weltweit fast schon zur Gewohnheit. Es entstanden unterschiedlichste Projekte aus der gemeinsamen Überzeugung heraus, dass in solch' ungewöhnlichen Zeiten gerade die Musik die Kraft vermag, Grenzen und Distanzen zwischen Menschen zu überwinden, Freunde zu spenden, Mut zu machen oder auch ganz einfach nur danke sagen zu wollen. Drei geteilte Beispiele mit Musik von Giuseppe Verdi:




Wir leben noch | Der Himmel kann warten

Seit der Premiere im August 2013 im St. Pauli Theater hat ein „Jungbrunnen-Chor“ bei seinen mehr als über 70 Auftritten vor meist ausverkauften Häusern inzwischen eine große Fan-Gemeinde um sich versammelt. Wen wundert's? Stehen doch bei den über 30 Sänger*Innen doch ausschließlich die Hits ihrer Enkel auf dem Notenblatt. Und so überrascht es kaum noch, dass der Chor ein Experiment wagte: Gemeinsam mit der Heavy Metal-Band "Lord Of The Lost" sang der Chor "We Were Young" 2020 im Studio ein.

Die halbstündige ZDF-Dokumentation vom 30.03. 2020 kann noch bis April 2025 in der Mediathek angeschaut werden: Ein Senioren-Chor, eine Metal-Band, ein Song || SurfTipp passend zum Thema: Rund um die Biografie

Sven Rohde lernte die über 90-jährige Ruth Rupp anlässlich einer Reportage kennen und fragte sie nur wenige Tage später, ob sie ihm ihr Leben erzählen würde. Sie willigte sofort ein. Das Ergebnis: Der Traum vom Leben in dir | Die Biografie von Ruth Rupp.




Handyupload von 2013 | Elisabeth Heller

Kaurna Cronin

"Australien. Was ist es, dass dieses Land auf der anderen Seite unseres Planeten so unglaublich viele begnadete Musiker hervorbringen lässt? Ist es die faszinierende, inspirierende Natur? Ist es die Gelassenheit, die die meisten Australier auszeichnet? Oder haben einfach viele junge Australier erkannt, dass Musik ihr Ticket um die Welt sein kann?" *

Und ob es das kann. Zu einer ersten cre-aktiven Begegnung mit den Folkmusikern kam es 2013 vor der Weltzeituhr auf dem Alexanderplatz in Berlin. Damals mit zwei Musikern, die es schafften, die zufällig Vorbeilaufenden regelrecht zu packen und zu begeistern. Seither ist die Band um Kaurna Cronin gewachsen. Um einen jungen Mann, der schon von Kindesbeinen an von Musik umgeben war; im Wohnmobil mit seinen Eltern von Festival zu Festival reiste, was Spuren hinterließ.

Inzwischen ist der mehrfach preisgekrönte Folk-Troubadour Kaurna Cronin längst kein Unbekannter mehr. Denn er tourte in den vergangenen Jahren unermüdlich mit über 400 Shows durch Großbritannien, Deutschland, Estland, Belgien, Italien, den Niederlanden, Lettland, Polen, Amerika, Dänemark, Russland, Indien und Schweden.

Kaurna Cronin schafft es, zeitlose Gefühle mit einer reichen Bildsprache; emotionale Klanglandschaften mit intelligenten und herzlichen Texten in der Tradition der Volkstroubadoure zu kombinieren und dabei dieses Genre auf ein immer neues Niveau zu heben.

Mit mehreren Studioalben und einer Sammlung von Auszeichnungen sowie seiner Glass Road Tour im Jahr von Corona beweist er, dass er ein Künstler ist, der gut aufgestellt ist, um die Leute in die Zukunft zu führen.

Konzertabende, professionell produziert und überall dort zu online zu erleben, wo sich jede/r grad auf der Welt befinden mag:

Kaurna Cronin & Band auf der Glass Road Tour 2020 || Künstlersite | Facebook | Instagram




Max Herre bringt auf seinem 2019er Album "Athen" Hiphop nicht nur mit Weltmusik, sondern erstmals auch mit Pop aus der ehemaligen DDR zusammen. So beispielsweise im Stück „Nachts“ nach dem gleichnamigen Klassiker von Veronika Fischer von 1972.


Nachts | Veronika Fischer mit Panta Rhei 1972

Website: Veronika Fischer

Nachts/Diebesgut | Veronika Fischer mit Max Herre 2019

Website: Max Herre


Musik aus der DDR hat Max Herre, der im tiefsten Westen der Republik aufwuchs, erst Anfang der "Nullerjahre" auf Berliner Flohmärkten entdeckt. Darunter u. a. auch Platten von Manfred Krug, Uschi Brüning, Stern-Combo Meißen und Veronika Fischer. Und es scheint Max Herre geradezu zu verblüffen, dass es in der einstigen DDR eine Szene gab, die „internationalen Sound in deutscher Sprache“ produzierte und mit diesen Songs insbesondere in den 70er-Jahren vielen im Westen vielleicht sogar voraus gewesen war. Sicher nicht zuletzt wegen der teilweise hervorragenden Ausbildung, die die Musiker in der DDR genossen hätten, so zumindest die Mutmaßung des Sängers Max Herre: HörTipp | Marco Schreyl im Gespräch mit Max Herre | Deutschlandfunk Kultur am 26.11.2019




Foto: © Elisabeth Heller | Bildlink führt zu einem Interview mit Michael Barenboim

West-Eastern Divan Orchestra in der Waldbühne

Dass Musik Grenzen überwinden kann, zeigte das West-Eastern Divan Orchestra auch zu seinem 20-jährigen Jubiläum. Am 17. August 2019 kehrte es unter der Leitung von Daniel Barenboim bereits zum 10. Mal in eine der schönsten Arenen zurück. Und das ausschließlich - bis auf eine kleine Bach-Zugabe - mit Musik von Ludwig van Beethoven. Dabei auch die 7. Sinfonie, mit der das Orchester das erste Mal überhaupt auf eine Bühne trat. Eine der Sinfonien, die Daniel Barenboim schon vor 30 Jahren drei Tage nach dem Mauerfall beim Sonderkonzert für DDR-Bürger*innen in der Philharmonie dirigierte | Trailer.

1999 kam das von Daniel Barenboim und Edward W. Said ins Leben gerufene Ensemble, in dem junge Künstler aus Israel, Palästina und anderen Ländern des Nahen Ostens gemeinsam musizieren, zu seinem ersten Workshop in Weimar, damals Kulturhaupstadt Europas, zusammen.

Das Waldbühnenkonzert 2019, welches mal wieder Hoffnung darauf machte, das Menschen durchaus bereit sind, einander zuzuhören, bildete gleichermaßen den Auftakt zu einem zweiten Jubiläum, dem Beethoven-Jahr 2020, in dem die Musikwelt den 250. Geburtstag des Komponisten feiert.

Weitere Details auf den Websites: Barenboim-Said-Akademie | Pierre Boulez Saal | Programmheft




Wiener Jungstar Emmanuel Tjeknavorian spielt zusammen mit der Kammerphilharmonie Amadé

So geschehen am 13. Mai 2019 in der Berliner Sophienkriche. Was kaum verwundert. Denn seit dem Gründungsjahr 1997 ist Kammerphilharmonie Amadé unter der Leitung von Frieder Obstfeld längst zu einem Treffpunkt für hochqualifizierte junge Musiker*innen aus ganz Europa geworden. In dieser Zeit hat sich das Ensemble mit nationalen und internationalen Gastspielen und in Zusammenarbeit mit vielen renommierten Solisten den Ruf eines der führenden Kammerorchester in Deutschland erworben.

Und kaum ein anderer junger Musiker hat in der letzten Zeit so viel Furore gemacht wie der 23-jährige Geiger Emmanuel Tjeknavorian aus Wien. Er entstammt einer iranisch-armenischen Musikerfamilie und wurde mit 15 Jahren bereits ein Schüler von Gerhard Schulz an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Gerhard Schulz, der über 30 Jahre Mitglied des legendären Alban Berg Quartetts war, entdeckte sein überragendes Talent und machte Emmanuel Tjeknavorian zu "DEM aufsteigenden Stern am Klassikhimmel", wie das ARD-Magazin "ttt 2018* verkündete.


Mit der Orpheum-Stiftung geteiltes Video: Orpheum Konzert mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter der Leitung von Michael Sanderling





Alle sind vereint durch die Musik

Was mit einer Kamera in der Hand und einer Idee im Kopf des Musikproduzenten Mark Johnson vor vielen Jahren begann, wurde zu einer Bewegung. Separat dazu wurde 2007 die Non-Profit-Organisation Playing For Change gegründet, um Kindern in Gemeinschaften, die das Team auf Reisen besucht hat, Musikunterricht geben zu können. Inzwischen gibt viele neue Musikschulen auf der ganzen Welt mit hunderten Studenten und Projekten.

CD-und DVD-Erlöse gehen direkt in die Programme der Stiftung, die dadurch den gesellschaftlichen Wandel durch Musikerziehung unterstützen kann.

Ikonen wie Norman Lear, Howard Schultz, Chris Blackwell und Keith Richards haben alle Playing For Change unterstützt. Und so wachsen Bewegung und Stiftung global weiter, somit ein Herz und ein Lied nach dem anderen.

Playing For Change Foundation | YouTube-Kanal





Bundesarchiv | Bild 183-1989-1114-007 | Rainer Weisflog, Rainer | CC-BY-SA 3.0

"Ich wäre glücklich, wenn meine Lieder für manchen einfach ein Stück seines Lebens sind. Ob er da nun geheult hat bei der Platte oder gelacht, ob er Kraft gefunden oder welche gelassen hat, ist mir egal. Wenn sie nur dazu gehören, zu irgendeinem Leben." Zitat: Gerhard Gundermann

Gerhard Gundermann

Seit 2018 gibt es einen Kinofilm von Andreas Dresen über einen der bekanntesten Liedermacher und Texter Ostdeutschlands. Die Rede ist vom Baggerfahrer "Gundi". Er war ein Poet, Clown und Idealist, der träumte, hoffte, liebte und kämpfte. Aber auch ein Spitzel, der bespitzelt wurde. Gerhard Gundermann war ein Weltverbesserer‚ der es nicht besser wusste, der zerrissen war.

"Andreas Dresen ist ein Regisseur mit Mission. Er kämpft um die Deutungshoheit von Biografien, arbeitet gegen das Verschwinden des Ostens in einer westlich geprägten Kultur- und Medienwelt, die selbst ostdeutsche Vergangenheit nach ihren Klischees zurichtet." Zitat: Christoph Dieckmann | Zeit online*

Gundermann ist schon deshalb ein Film zur rechten Zeit. Einer, der nach Jahrzehnten diesen vielseitigen Künstler in beiden Teilen Deutschlands bekannt machen möchte. Die Hauptrolle im Film spielt übrigens sehr überzeugend Alexander Scheer, der alle Lieder im Film selbst eingesungen hat.

Das Buch zum Film "Gundermann"

Porträt Gundermann bei Buschfunk | Deutsche Mugge

"Hier bin ich geborn - hier hat mich mein Gott verlorn" | Feature von Ed Stuhler von 2008

Nach der Zusammenarbeit mit der Rockband "Silly" suchte Gundermann 1992 aber eine Band, die mit ihm seine CD "Einsame Spitze" live umsetzen wollte. Das war letztendlich die Initialzündung der Band "Gundermann & Seilschaft". , die bis Gundermanns Tod 1998 viele Konzerte gab und mehrere CDs aufnahm. Längst ist die Band wieder auf Tour: Tourenplan 2018/19.




RUDOLSTADT-FESTIVAL

Jedes Jahr im Juli lädt das thüringische Rudolstadt zu rund 300 Konzerten mit Musikern aus über 30 Ländern ein. Estland war 2018 beim größten deutschen Festival für Roots, Folk und Weltmusik ein besonderer Schwerpunkt gewidmet.

Festival-Website | Facebook




Bodo Wartke | Fotograf: Sebastian Niehoff


Bodo Wartke 2022

Seit über 25 Jahren steht der Hamburger auf der Bühne. Mit seinen Songs trat er u. a. live im NDR Kultur Studio auf. HörSehTipp

Ob er Liebeslieder singt, rappt, Gedichte rezitiert oder mehrere Instrumente gleichzeitig spielt, mit "Was, wenn doch?" beweist Bodo Wartke erneut eine bemerkenswerte Varietät zwischen gepflegter Melancholie und bisweilen extrovertierter Ausgelassenheit. Seine detail- und reimreichen Geschichten entfalten sich in einem rauschenden Bilderbogen. Ob live oder auf Tonträger, immer ein Hörgenuss! Im April 2018 wird das Theaterstück "Antigone" mit Melanie Haupt Premiere haben.

Website des Künstlers | Rück- und Ausblick Bühnenjubiläum




Künstlersite: Daniel Hope | FB Klang des Lebens

Auf der Suche nach seinen Wurzeln lernen Kinobesucher*innen den weltberühmten Geiger Daniel Hope auf einer Reise kennen, die ihn unter anderem nach Frankreich, London und in die USA führt. Immer präsent dabei die Themen Exil und Musik.

Für besagten Dokumentarfilm hat der Regisseur Nahuel Lopez den sympathischen Violinisten ein Jahr lang begleitet und portraitiert. Inzwischen lebt Daniel Hope mit seiner Familie in der Stadt seiner deutsch-jüdischen Vorfahren, in Berlin. Dort stellte er am 10. Oktober 2017 seinen autobiografischen Film in der Berliner Kulturbrauerei vor. | Geteilter Beitrag zum Film bei Westart




Pierre Boulez Saal | © Volker Kreidler

Auch wenn man nicht der gleichen Meinung ist – Aufgeschlossenheit, Respekt und Zuhören gehören zu den Grundtugenden von Musikern.

Humanismus und Musik

Der Leitgedanke “Bildung durch Musik” liegt drei Institutionen zugrunde. Es sind dies die Barenboim-Said Akademie, der Pierre Boulez Saal und das West-Eastern Divan Orchestra.

Die 2012 von Daniel Barenboim gegründete Barenboim-Said Akademie nahm Oktober 2016 ihren Lehrbetrieb für Musiker aus dem Nahen Osten auf. Das an einem "Ort für das Denkende Ohr" mit einem Lehrplan, der den Geisteswissenschaften den gleichen Stellenwert beimisst wie der musikalischen Ausbildung.

Ensemblemusiker lernen, auf die eigene und auf die Stimmen der anderen Musiker gleichermaßen zu hören. Und die Konzertbesucher sollen unmittelbar an diesem offenen Prozess des Zuhörens und des Austauschs teilhaben können.






Weitere Empfehlungen


„Musik fängt dort an, wo die Möglichkeiten der Sprache enden. Deshalb schreibe ich Musik.Jean Sibelius 1919 in der Zeitung Berlingske Tidende




"Für mich ist das Erfahrbare eines Konzertes der Austausch mit dem Publikum. Mit euch. Ich will für euch singen, will euch erzählen und ich möchte sehen, was das in euch auslöst. Die Träne als Dankeschön für ein Lied, das euch berührt, das Lachen als Reaktion auf etwas, das euch bekannt vorkommt oder ihr lustig findet. Das Stirnrunzeln, wenn eine spontane Pointe daneben geht. Eure strahlenden Augen, euer Applaus für die Show, für ein Solo, für einen klaren Standpunkt in einer Ansage, eure herzlichen Worte nach den Konzerten am Merchandising-Stand. Das alles brauche ich, um ein Konzert Konzert nennen zu können." Christian Haase im Juli 2020

Christian Haase wieder auf Tour

1992 suchte der Liedermacher Gerhard Gundermann eine Band, die mit ihm seine CD "Einsame Spitze" live umsetzen wollte. Das war die Initialzündung von "Gundermann & Seilschaft".

Schnell stellte sich heraus, daß diese Begegnung ein Glücksfall war. Neben den gemeinsamen Konzerten entstanden auch zahlreiche neue Songs. Bis zu Gundermanns Tod 1998 spielte die Band viele Konzerte und nahm mehrere CDs auf. Die Seilschaft




Musikalische Reflexionen:

Cello-Festival und Weltpremiere im Rahmen der Dresdner Musikfestspiele

Red Bull_Flying Bach 4 | © Red Bull Content Pool | Daniel Mathieu




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